Wir haben Agrarindustrie satt - Demonstration für eine zukunftsfähige Landwirtschaft der Bauern mit Traktoren und Unterstützer

Samstag, 17.01.2026, am Brandenburger Tor auf der Seite vom Tiergarten
Adresse: Platz des 18. März, 10117 Berlin

  • 12 Uhr Auftaktkundgebung
  • 13 Uhr Start des Demonstrationszuges
  • 14 Uhr Abschlusskundgebung
  • 15 Uhr Ende der Demo, Einladung zum Fest der Agrarwende

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit

das ist das Motto der Demonstration "Wir haben es satt" im Jahr 2026, wie immer im zeitlichen Zusammenhang mit der jährlichen Grünen Woche IGW 2026. Haltung zeigen ! Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit!

Die Veranstalter erklären

Haltung zeigen! Mit dieser Forderung geht das »Wir haben es satt!«-Bündnis am 17. Januar in Berlin auf die Straße. Rund 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren für eine bäuerliche, umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Sie kritisieren die schwarz-rote Bundesregierung, die einen agrarpolitischen Rückschritt nach dem anderen beschließt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat die Förderung einer besseren Tierhaltung gestrichen, zugleich verschleppt er die Einführung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung. Unter der Überschrift »Bürokratieabbau« wird die Axt an Regelungen für Klima-, Umwelt- und Tierschutz gelegt. Und wenn in der EU die Deregulierung von Gentechnik und Pestiziden vorangetrieben wird und Fördergelder für Gemeinwohlleistungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zusammengestrichen werden, schaut Berlin nur zu.

 

Von dieser Politik profitieren Agrochemiekonzerne und die exportfixierte Fleisch- und Milchindustrie, während Verbraucher und Bauern verlieren. In Deutschland kosten Lebensmittel heute etwa 30 Prozent mehr als 2021, berichtet die Verbraucherzentrale. Das trifft vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen, die prozentual mehr von ihrem Geld für Essen ausgeben müssen.

Gleichzeitig erhalten Bäuerinnen und Bauern trotz hoher Lebensmittelpreise keine kostendeckenden Preise für ihre Produkte. Die Konsequenz: Jedes Jahr schließen rund 2.600 landwirtschaftliche Betriebe, das Höfesterben hält ungehindert an.

Demgegenüber steht die Marktmacht im Lebensmitteleinzelhandel, die jüngst auch im Bericht der Monopolkommission offengelegt wurde. Hier ist die Bundesregierung in der Pflicht, eine gerechtere Verteilung in der Wertschöpfungskette durchzusetzen.

 

Wir haben es satt !

© Fotos von Helga Karl aus Vorjahren, eigenes Archiv




https://www.knberlin.de/wir-haben-es-satt-demonstration-f%C3%BCr-eine-zukunftsf%C3%A4hige-landwirtschaft/

© Helga Karl. Alle Rechte vorbehalten           kieznetzwerk-berlin            https://www.knberlin.de/            KnBerlin KNB