KiezNetzwerk KNBerlin:   Berlin erleben


Wahnsinn in Deutschland: eine Deutsche Rentnerin, 82 Jahre alt in Berlin und eine "bedürftige" Ukrainerin in Weimar

Screenshot rbb24 vom Do 15.9.2022

Der öffentlich-rechtliche rbb berichtete am 15.9.2022 über Renate Sloma, 82 Jahre, Deutsche Rentnerin in Berlin:

 

Die sparsam lebende ältere Dame, Deutsche, bekam von ihrem Gasversorger die Mitteilung, dass sie ab folgendem Monat statt bisher 85 Euro monatlich zukünftig 883 Euro monatlich zahlen soll. Ihre geringen Ersparnisse wären damit schnell weg gewesen...

Die Tochter von Frau Sloma fragte im Auftrag der Mutter nach, keine Antwort vom Gasversorger. Dieser antwortete aber später der Presse rbb auf deren Nachfrage:

 

"Das Gas müsse nun "zu aktuellen, extrem hohen Marktpreisen beschafft werden", heißt es vom Unternehmen. "Die extrem gestiegenen Beschaffungskosten und die von der Bundesregierung beschlossenen Gasumlagen können wir als regionaler Versorger nicht beeinflussen."

Diese Informationen rbb und mdr sind mein Kommentar !

 

Helga Karl, Samstag 17. September 2022

Einkaufszettel einer "bedürftigen" Ukrainerin in D: Garnelen, Roter Kaviar, Schwarzer Kaviar, Käse

Der öffentlich-rechtliche mdr Mitteldeutsche Rundfunk  berichtet heute am 17. 9. 2022 über Erfahrungen mit "bedürftigen" Ukrainern (die Anführungszeichen habe ich gesetzt, H.K.) bei der Weimarer Tafel.

"Putins Krieg" wird mehrfach formuliert - gehört das in Deutschland inzwischen zum Pflicht-Propaganda-Kotau, wenn jemand Wahres über die Wirklichkeit ausspricht oder gar schreibt?    Die Wirklichkeit:

Sie zahlen die 2 Euro bei der Tafel mit einem Hundert-Euro-Schein, Ukrainer. Auf dem Parkplatz der Tafel, eine Mitarbeiterin erzählt:

""Manchmal kommt man kaum noch durch. Große, teure Autos sind dabei und alle haben ukrainische Nummernschilder. Man muss doch nicht mit dem SUV zur Tafel fahren!"

Die ehrenamtlichen deutschen Tafel-Mitarbeiter werden angepöbelt, von diesen Ukrainern. Die mit dem Angebot nicht zufrieden sind, keine Einzelfälle, das Anpöbeln durch Ukrainer, eher die Regel. Eine solche "bedürftige" Ukrainerin hatte ihren Einkaufszettel (Screenshot bei wdr-Beitrag) vorgezeigt. Darauf stand, das wollte sie haben: Garnelen, Roter Kaviar, Schwarzer Kaviar, Käse".


Screenshot MDR Sachsen vom Mi 14. 9. 2022

Ergänzung heute So 18.9.2022 um 00.07 Uhr:

"...in dem Schreiben stand schwarz auf weiß, dass der monatliche Abschlag für das Rentnerehepaar Tietze von bisher 181 Euro ab November auf 2.266 Euro steigt - eine Verzwölffachung. Solche oder ähnliche Schreiben bekommen derzeit viele Gaskunden, sagt Lorenz Bücklein Energiereferent von der Verbraucherzentrale Sachsen. "



Friedensbewegung ruft auf

Samstag 1. Oktober - 14.00 in Berlin

Rüstung verschlingt Milliarden, die zur Bekämpfung zunehmender Armut, zur Finanzierung von Öffentlichem Nahverkehr, Wissenschaft, Gesundheit und Bildung und zur ökologischen Umgestaltung dringend benötigt werden. Die Sanktionen gegen Russland, zusammen mit den Auswirkungen einer bereits krisenhaften Weltwirtschaft, führen auch bei uns zu stark steigenden Lebenshaltungskosten.  Große Teile der Bevölkerung werden dadurch in die Armut getrieben.

Statt destruktiver Aufrüstungspolitik: Friedenspolitik.

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Keinen Euro für Krieg und Zerstörung - Für Friedenspolitik
Flyer Friedenskoordination Berlin - Demo am 1. Oktober 2022 am Neptunbrunnen Berlin
Flyer Aktion 1-Okt-2022 Friedensbewegung
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(c) FriKo Berlin Friedenskoordination



Botanischer Volkspark - für Spaziergänger, Kinder, mit Hunden

Vielen ist der 34 ha große erholsame Botanische Volkspark in Blankenfelde (Bezirk Pankow) immer noch ein Geheim-Tipp.

Das Naturgelände Botanischer Volkspark Blankenfelde ist ein toller Ausflugsort für Erwachsene jeder Altersgruppe, für Kinder, mit Fahrrädern und mit eigenen Hunden an der Leine.  Keine Hektik wird spürbar - nur am Kuchentresen des Cafe Mint im Gewächshaus muss man sich am Wochenende manchmal anstellen.



Berliner Gartenparadies: der Schlossgarten Charlottenburg

Eine Foto-Reportage über den Schlosspark Charlottenburg im Wechsel der Jahreszeiten. Von Helga Karl

Frühlingsblumen im Barockgarten, Blick auf das Schloss Charlottenburg. Foto: Helga Karl
Barockgarten im Schlosspark, Frühlingsbepflanzung. Foto: Helga Karl am 1.Mai 2010 um 17.20 Uhr
Entenpaar mit Küken gehen am Nest am Ufer mit brütendem Schwan vorbei. Foto: Helga Karl
Enten mit Küken gehen im Schlosspark am Ufer an brütendem Schwan vorbei. Foto: Helga Karl 1.Mai 2009 um 19.20
Naturpark Charlottenburg. Menschen liegen in der Frühlingssonne vor Amor im Gras. Foto: Helga Karl am 10. April 2011 Mittagszeit
Naturpark Charlottenburg. Menschen liegen in der Frühlingssonne vor Amor im Gras. Foto: Helga Karl am 10. April 2011 Mittagszeit

Farbenfroh, kunstvoll, abwechslungsreich und erholsam: Hinter dem Mittelbau des Schloss Charlottenburg erfreut die Blütenpracht des ältesten deutschen Barockgartens.
Wanderwege führen in einen Naturpark mit Wasser, Skulpturen, Brücken und vielen Tieren.
Im Norden des großen Areals im Volkspark laden drei Liegewiesen, ein großer Spielplatz, Wander- und Fahrradwege zur Bewegung und Erholung inmitten der Großstadt ein.



Friedenau - Künstlerviertel und Stadtteil mit viel Lebensqualität

Friedenau ist einen Besuch wert, von BerlinerInnen aus anderen Stadtvierteln ebenso wie von Touristen.

Skulptur am Perelsplatz in Friedenau, Berlin. Foto: Helga Karl
Perelsplatz in Friedenau. Foto: Helga Karl

Heute ist Friedenau ein berliner Ortsteil mit hoher Lebensqualität, einer großen Einkaufsstrasse vom Innsbruckerplatz bis nach Steglitz, kleinen Strassen mit sehenswerter Architektur und vielfältigem Einzelhandel.

Früher konnte man im Künstlerviertel Friedenau auf dem Wochen-Markt vor dem Rathaus Literaturnobelpreisträger Günter Grass begegnen,

heute  der LiteraturnobelpreisträgerIn Herta Müller (sie lebt im "Malerviertel" in Schöneberg). In Friedenau haben die Künste ein Zuhause.



Im Volksmund wird er liebevoll der "Dicke Hermann" genannt: Der Wasserturm im Kiez Kollwitzplatz ist umgeben von Grünflächen mit einer Hochebene. Sie ist eine Oase der Ruhe zum Relaxen und ein besonderer Ort für das Picknick mit Familie und Freunden.

Prenzlauer Berg: Hochebene Wasserturm am Kollwitzplatz

Sichtbar ist Spitze des Wasserturms im Prenzlauer Berg, auf der ruhigen Hochfläche umrahmt von Bäumen erholen sich Menschen. Foto: Helga Karl
Ruhig und erholsam: die Hochfläche beim Wasserturm, direkt am Kollwitzplatz. Foto: Helga Karl

Relaxen im quirligen Kollwitz-Kiez

 Viele kennen diese Grünfläche inmitten des belebten und öfter trubeligen Kollwitzkiez nicht.

 

Der Wasserturm am Kollwitzplatz ist umgeben von einer Grünanlage. Eine steile Treppe führt nach oben zu einer großen Fläche mit Bäumen und Büschen, mit Sitzbänken und viel Platz für Decken oder mitgebrachte Tische und Klappstühle  für ein gemeinsames Picknick.

Der Blick über die Dächer Berlins und zum Fernsehturm ist einen kurzen Besuch wert.



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