KiezNetzwerk KNBerlin:   Berlin erleben


Wir haben die Agrar-Industrie satt !!! - Zur Grünen Woche 2019

Das Dauer-Zahnpasta-Werbung-Lächeln  für die Presse von Agrarministerin Julia Klöckner hilft dieser zu sehr viel Präsenz in Massenmedien, gerade während der Grünen Woche. Und sonst?

 

In Brüssel, bei der EU und am Kabinettstisch der deutschen Bundesregierung wirkt Klöckner bisher als Garant des Weiter-so der massiven staatlichen Förderung durch Steuermittel von Massentierhaltung, von klimafeindlicher Fleischproduktion und jener EU-subventionierten exportdominierten großbetrieblichen EU-Fleischproduktion, die zum Beispiel in Afrika aktiv zum Ruin jener kleinen Landwirtschaftsbetriebe beitragen, die für das wirtschaftliche Überleben von Millionen Menschen in Afrika gebraucht werden.

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Martin Luther King... in Berlin

Bild von Martin Luther King. Es hängt in der Ev. Kirche Martin-Luther-King in Berlin-Neukölln. Foto: Helga Karl
Bild in der Ev. Kirche Martin Luther King Neukölln

 Martin Luther King wäre heute am 15. Januar 2019 90 Jahre alt geworden.
Wussten Sie das?:

 

Am 13. September 1964 Jahren predigte der US-amerikanische Bürgerrechtler und Pfarrer Martin Luther King in zwei Evangelischen Kirchen in Berlin DDR.

Willy Brandt (Regierender Bürgermeister Berlin) hatte King nach (West-) Berlin geholt.

DDR-Grenzer liessen Martin Luther King ohne Pass und Visum (seinen Pass hatten US-Behörden King abgenommen) am Checkpoint Charly von Westberlin nach Ostberlin.

 

Mehr Informationen dazu und Fotos Martin Luther King predigt 1964 in Berlin

 


15.1.1919 - Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

17.1.1919 - Erstmals dürfen Frauen in Dt. wählen/gewählt werden

"Es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf,
und ich möchte hier feststellen, und zwar ganz objektiv,
dass es die Revolution gewesen ist, die auch in Deutschland die alten Vorurteile überwunden hat."

 

Aus der Rede der Reichstagsabgeordneten Marie Juchacz (SPD) als erste Frau in der Nationalversammlung am 19. Februar 1919

Die Rede von Marie Juchacz in voller Länge (Link)


Friedenau - Künstlerviertel und Stadtteil mit viel Lebensqualität

Friedenau ist einen Besuch wert, von BerlinerInnen aus anderen Stadtvierteln ebenso wie von Touristen.

"Atomkraft Nein Danke", ehemaliges Landhaus von Günter Grass in Friedenau. Foto: Helga Karl
Fenster mit Aufkleber "Atomkraft NEIN Danke", ehemaliges Haus von Günter Grass in Friedenau. Foto: Helga Karl

Heute ist Friedenau ein berliner Ortsteil mit Lebensqualität, einer großen Einkaufsstrasse vom Innsbruckerplatz bis nach Steglitz, kleinen Strassen mit sehenswerter Architektur und vielfältigem Einzelhandel. - Früher konnte man in Friedenau auf dem Markt vor dem Rathaus Günter Grass begegnen, heute - ebenfalls SchriftstellerIn und LiteraturnobelpreisträgerIn - Herta Müller.

 

 In Friedenau  lebten und/oder arbeiteten unter anderem die Schriftsteller Kurt Tucholsky und Erich Kästner, Edgar Hilsenrath und Günther Weisenborn, Max Frisch und Hans-Magnus Enzensberger, der Theaterkritiker Friedrich Luft und Rosa Luxemburg, Karl Kautsky und Uwe Johnson, Norman Forster und der Maler Karl Schmidt-Rottluff.


Marlene Dietrich ist in Friedenau begraben, sie ist in der Nähe, auf der "Roten Insel" in Schöneberg aufgewachsen.

 Und, bitte nie vergessen, das Landhaus- und Künstlerviertel Friedenau war während des Nazi-Terros Ort von viel Widerstand.

Handwerkerkunst in Friedenau. Fotos: Helga Karl



Das Plätschern der Fontainen und das herablaufende Wasser der Kaskaden entspannt. Der Märchenbrunnen Berlins lädt zur Sinnenfreude und Erholung ein - von Ostern bis Ende Oktober sprudelt das Wasser der großartigen Kunst- und Erholungsanlage.

Der Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain

Der 1913 eröffnete Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain in Berlin ist eine der schönsten, in jener Zeit die größte öffentliche Brunnenanlage in Deutschland. Die vielen Steinplastiken, angelehnt an den Jugendstil, sind meist Figuren aus Märchen der Gebrüder Grimm. Sie erfreuen besonders Kinder und sind eine Augenweide.

Der Märchenbrunnen in Berlin. Foto: Helga Karl
Der Märchenbrunnen in Berlin. Foto: Helga Karl


Im Volksmund wird er liebevoll der "Dicke Hermann" genannt: Der Wasserturm im Kiez Kollwitzplatz ist umgeben von Grünflächen mit einer Hochebene. Sie ist eine Oase der Ruhe zum Relaxen und ein besonderer Ort für das Picknick mit Familie und Freunden.

Berlin - Orte: der Wasserturm am Kollwitzplatz

Sichtbar ist Spitze des Wasserturms im Prenzlauer Berg, auf der ruhigen Hochfläche umrahmt von Bäumen erholen sich Menschen. Foto: Helga Karl
Ruhig und erholsam: die Hochfläche beim Wasserturm, direkt am Kollwitzplatz. Foto: Helga Karl

Relaxen im quirligen Kollwitz-Kiez

 Immer noch ein Geheimtipp: Viele kennen diese Grünfläche inmitten des belebten und manchmal trubeligen Kollwitzkiez nicht.

 

Der Wasserturm ist umgeben von einer Grünanlage. Eine steile Treppe führt nach oben zu einer großen Fläche mit Bäumen und Büschen, mit Sitzbänken und viel Platz für Decken oder mitgebrachte Tische und Klappstühle  für ein gemeinsames Picknick.

Der Blick über die Dächer Berlins und zum Fernsehturm ist einen Besuch wert.



Texte und Fotos: Helga Karl                                                                   KNB               KNBerlin           Kieznetzwerk Berlin


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