Analysen

Die humanitären Folgen des US-Embargos gegen Kuba

 Von Helga Karl

Seit über fast sieben Jahrzehnten ist Kuba durch die USA einem der umfassendsten und langlebigsten Sanktionsregime der modernen Geschichte ausgesetzt. Das von den USA völkerrechtswidrig verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzembargo – international oft umgangssprachlich als Blockade bezeichnet – ist kein symbolisches Instrument, sondern greift tief in die alltäglichen Lebensbedingungen der kubanischen Bevölkerung ein. Seine nachhaltig-negativen humanitären Wirkungen sind gut dokumentiert. Sie wollen real mit Kuba auch die Vorstellungen von einem menschlicheren Zusammenleben auslöschen.

Empirisch-beschreibend kann man die schon fast 70 Jahre anhaltenden US-militärischen, US-geheimdienstlichen, der hybriden US-Angriffe und der US-Blockaden gegen das kleine Land Kuba durchaus als US-Terror zur Strangulierung Kubas bezeichnen. - Seit 33 Jahren stimmen die Länder dieser Welt jährlich bei UN-Resolutionen für die Aufhebung dieser US-Sanktionen zu, zuletzt am 29. Oktober 2025: 187 Länder für die Aufhebung, nur 2 - USA und Israel - dagegen.

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Verbrechen der Perestrojka - zur Rolle von Jeffry Sachs

Von Helga Karl

Was verharmlosend Perestrojka (Umgestaltung) genannt wird, wurde - als ethische Kategorie verwendet - ein Verbrechen. Die politische Führung unter Gorbatschow, vor allem Jelzin, waren als Entscheider für diese große Soziale Katastrophe letztendlich verantwortlich. Allerdings: Als Architekt der realisierten brutalen "Schockstrategie" galten US-Berater,  Jeffry Sachs, einflussreicher Berater von Gorbatschow und Jelzin. Die zerstörendsten "Schockmassnahmen" wurdern unter Jelzin getroffen: Folgen: Massenverelendung, Zusammenbruch der Wirtschaft, Ausplünderung Russlands, Massensterben, explodierende Kriminalität  und Arbeitslosigkeit sowie die Entstehung des Oligarchensystems. Der für sein heutiges Engagement für Frieden und Diplomatie (auch von mir H.K.) geachtete Jeffry Sachs hat sein eigenes Handeln und die verheerenden Folgen weder aufgearbeitet noch Verantwortung dafür übernommen. Nicht wirklich. 


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Bumerang: Wie der deutsche Lebensmittel-Einzelhandel Russland verlor

© Foto: Helga Karl. Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender Kurt Beck verkostet Wiener der Fleischerinnung Berlin. GrueneWoche, eigenes Archiv
© Foto: Helga Karl. Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender Kurt Beck verkostet Wiener der Fleischerinnung Berlin. GrueneWoche, eigenes Archiv

Von Helga Karl

Vor 2014 war Russland einer der vielversprechendsten Agrarmärkte Europas. Deutsche Handelsketten wie Rewe und Metro investierten massiv,  auch Molkereien und  Lebensmittel-Produzenten. - Heute zur Grünen Woche 2026 ist der russische Lebensmittel-Einzelhandel vollständig in russischer Hand. Die Sanktionen der EU gegen Russland wurden zum strategischen Selbstschaden für die deutsche Ernährungswirtschaft.

© Foto: Helga Karl. Edeka-Chef Mosa, SPD-Vors. Müntefering, Folgert vom Bauernverband. Eigenes Archiv, GrueneWoche
© Foto: Helga Karl. Edeka-Chef Mosa, SPD-Vors. Müntefering, Folgert vom Bauernverband. Eigenes Archiv, GrueneWoche

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Europa, Russland und das westliche Sicherheitsversagen - eine Analyse von Jeffry Sachs im historischen Kontext

Von Helga Karl

Die Eskalation des Konflikts um die Ukraine ist Folge jahrzehntelanger strategischer westlicher Provokationen von Russland, insbesondere durch die NATO-Osterweiterung und die systematische Missachtung russischer Sicherheitsinteressen.

Europa und die USA waren getrieben von eigenem Expansionswillen und ideologischer Feindschaft gegen Russland. - Zu diesem Ergebnis kommt bei seiner Analyse Prof. Jeffry Sachs, weltweit bekannter US-Ökonom, langjähriger Berater der UN und osteuropäischer Länder, auch von Gorbatschow und Jelzin.  Sachs stützt seine Analyse auf historische Forschungen, freigegebene Regierungsdokumente und strategische Grundlagentexte westlicher Eliten.    
Die Verbrechen der Perestrojka, als ethischer Begriff, für die Sachs als enger Berater von Gorbatschow mit-verantwortlich war, hat er bis heute nicht wirklich aufgearbeitet. Sachs hat keine Verantwortung dafür übernommen.


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