Vandalismus: Sowjetisches Ehrenmal Treptow

 

Anfang November 2015 wurde die Gedenkstätte und Grabstätte Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Treptow geschändet.

Die Fotos zeigen die Steinplatte vor der Zerstörung mit der Inschrift "Die Heimat wird ihre Helden nicht vergessen" und Jahreszahl "1941-1945" und nach dem Vandalismus 2015.

Eine Frau steht vor Zerstörter Steinplatte Sowjet.  Ehrenmal Treptower Park. Foto: Helga Karl 8.11.2015
Blumen auf der zerstörten Steinplatte. Foto: Helga Karl am 8.11.2015

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Fotos: Helga Karl 2013

"Die Heimat wird ihre Helden nicht vergessen"

"Die Heimat wird ihre Helden nicht vergessen" ist die zerstörte Inschrift auf der Steinplatte sowie seitlich "1941-1945". Zerstört wurden auch die Infovitrinen am Eingang. Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin ist Gedenkstätte und Grabstätte Tausender bei der Befreiung Deutschlands und der Welt von der Nazi-Gewaltherrschaft gefallener Soldaten der Sowjetunion.


Diese Fotos der abgedeckten zerstörten Steinplatte Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park mit nieder gelegten Blumen darauf habe ich am Sonntag

8. November 2015 aufgenommen. Helga Karl


Bei traumhaft schönem Herbstwetter am 8. November 2015 kamen ganztätig Besucher. Manche wussten vorher nichts von dem Vandalismus und Grabschändung. Manche kamen aus Protest gegen diesen Vandalismus und legten Blumen nieder.

 

Das Sowjetische Ehrenmal im Treoptower Park ist Gedenkstätte und Grabstätte für 7.000 der beim Kampf um die Befreiung Berlins vom deutschen Nazi-Faschismus ca 80.000 gefallenen Soldaten der Armee der Sowjetunion.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich in den Zwei-plus-Vier-Verträgen zur Deutschen Einheit gesetzlich verpflichtet, den Erhalt des Ehrenmals dauerhaft zu sichern.  Jede Veränderung bedarf vorher der Zustimmung Russlands.

 

Ort: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park,

in wenigen Minuten Fußweg erreichbar ab S-Bahnhof Treptower Park


Text und Fotos: Helga Karl                                                                       Eingestellt am 9. November 2015


© Helga Karl. Alle Rechte vorbehalten